Antje Fries
Antje Fries

Krimis lang

"Regionalkrimis haben immer noch Konjunktur.(...) Der Reiz liegt auf der Hand: Die Kombination von bekanntem Lokalkolorit und kriminalistischer Handlung ergibt oft eine fesselnde Mischung. Die Kehrseite: Der Boom hat einiges auf den Markt gebracht, was literarischen Ansprüchen nicht mal im Ansatz genügt. Was nützt es, wenn man die Gegend kennt, in der eine unschlüssige Handlung spielt? Zum Glück gibt es Ausnahmen: Die Rheinhessen-Krimis von Antje Fries gehören dazu." (Günter Helfrich, GEW-Zeitung Rheinland-Pfalz)

Partnersuche per Internet. Auch die allein erziehende Wormser Kriminalkommissarin Anne Mettenheimer sieht bei ihrem Überstundenkonto keine andere Möglichkeit, um einen netten Mann zu finden – und meldet sich bei „Athenet“ an. Gleich eines ihrer ersten Dates, ein ACDC-Fan, ist leider ein Flop. Ihr zweites dagegen, ein Wormser Arzt, könnte passen. Gleichzeitig jedoch müssen sie und das gesamte K1 nach einer vermissten Frau suchen. Und dann nach noch einer ... Und noch einer ... Einzige Verbindung: Alle drei waren bei „Athenet“ registriert. Als Anne Mettenheimer dämmert, wie die Fälle der spurlos verschwundenen Frauen zusammenhängen könnten, sitzt sie plötzlich selbst in einer scheinbar ausweglosen Falle.

"Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich habe lange keinen so kurzweiligen und in sich kongruenten Kriminalroman mehr gelesen." (M.D., Notärztin)

"Die Handlung ist von zunehmender Spannung, legt natürlich auch falsche Fährten, lässt den Plot aber nie verworren werden. (...) Antje Fries formuliert ausgezeichnet, das muss sie nicht durch Beschreibungen in epischer Breite (...) beweisen. Sie schreibt präzise und äußerst gekonnt in der Wortwahl - gerne auch mal ironisch; viele Dialoge und schöne Milieuschilderungen sorgen für ein Lesevergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Fazit: absolut empfehlenswert!" (Günter Helfrich, GEW-Zeitung Rheinland-Pfalz)

"...von der ersten bis zu letzten Seite spannend ... Antje Fries schildert - parallel zu der Handlung - sehr realistisch den Alltag in einer kleinen Kriminaldienststelle sowie im Privatleben der Protagonistin und ihrer Kollegen. Dabei räumt sie mit vielen landläufigen Vorstellungen gründlich auf, wie sich der Alltag in einer solchen Dienststelle und das Privatleben der Kriminalisten tatsächlich darstellt. (...) Aus der Sicht des Kriminalisten hat Antje Fries ein gelungenes Werk voller Spannung und Lokalkolorit vorgelegt." (Nikolaus Dieter Klären, KHK i.R., ebd.)
 

Ausgerechnet im schönen rheinhessischen Sommer wird die idyllische Region von einer Serie ungeklärter Todesfälle erschüttert: Mehrere Winzer sterben unter mysteriösen Umständen, und das Gerücht vom Winzerfluch verbreitet sich blitzschnell zwischen Worms und Mainz. Als dann auch noch ein prominenter Schauspieler auf offener Bühne bei den Nibelungen-Festspielen tot zusammenbricht, wird die Kriminalpolizei in Worms mächtig unter Druck gesetzt. Um ihren fünften Fall zu lösen, schlüpft Anne Mettenheimer, Kommissarin bei der Kripo in Worms, in eine neue Rolle und ermittelt undercover. Dabei lernt sie eine neue aufregende Freundin kennen. Und ihrem Chef, dem Hauptkommissar Norbert Olmer, geht dieser Fall auch im wörtlichen Sinne! richtig zu Herzen ... Gelingt es dem Team von Wormser K1, die Absage der Nibelungen-Festspiele zu verhindern, oder muss das kulturelle Highlight des Jahres ausfallen? (2010)

 

"Antje Fries macht nun erstmals den Wormser Dom zur Krimi-Kulisse und inszeniert dort ein mörderisches Schauspiel, das in der Tat bühnenreif ist. 

Knallharte Krimikost wird mit der eigenwilligen Kommissarin zum lockeren Lesestoff. Was die Geschichte angeht, beweist Antje Fries (...) erneut Gespür für Skurriles (...) Hinzu kommt Humor in bester Fries'scher Manier: Die Pressekonferenz von Wormser Oberbürgermeister und Festspiel-Intendant - das ist Lokalposse pur. Todesarten kennt man aus Krimis viele. Die, die Antje Fries gewählt hat, ist neu. Und fies ... " (Eva Fauth, Allgemeine Zeitung Mainz)

"Zum ersten Mal ist das kulturelle Highlight vor dem Wormser Dom Thema eines Romans. (...) Immer im Einsatz: Die eigenwillige 40-Jährige Ermittlerin Anne Mettenheimer. (...) Aktuell am Krimi ist, dass die Nibelungenfestspiele wohl ausfallen werden, in der Realität Finanzknappheit, im Roman Schauspielerknappheit durch tragische Todesfälle. Mysteriöse Geschehnisse vor dem Wormser Kaiserdom -einer wirklich prachtvollen Kulisse für einen Kriminalroman." (Iris Özgen, SAT1)

"Fries schreibt mit viel Liebe zum Detail, egal, ob sie einzelne Charaktere oder Schauplätze skizziert. Die Szenen vor und während der Festspiel-Aufführung sind so exakt der Realität nachempfunden, dass die idyllische Illuminierung des Heylsparks vor dem geistigen Auge des Lesers aufzuleuchten scheint. Ihr Hang zur Authentizität spiegelt sich auch in der Wahl der Charaktere wider. Das "Stammpersonal" aus den Vorgängerbänden bleibt natürlich erhalten, doch wenn es um die Nibelungenfestspiele geht, dürfen natürlich auch der OB, der Kulturkoordinator und der Intendant nicht fehlen. Ihre bildliche Sprache (...) setzt humoristische Akzente und ergänzt ihre detailreichen Beschreibungen. Der Bezug zur Heimat, zu bekannten Schauplätzen, machen den besonderen Reiz ihrer Krimis aus. (...) Die starke Identifikation ist (...) deutlich spürbar und überträgt sich auch auf den Leser. Dabei nennt sie die Handlungsschauplätze so subtil und selbstverständlich, als würde die Soko in München oder Berlin ermitteln." (Angela Zimmermann, Allgemeine Zeitung Mainz / Wormser Zeitung)

"Antje Fries bewegt sich mit gewohnter Leichtigkeit (...) Fast nebenbei spricht Fries Themen an, die manchem auf den Nägeln brennen (...) So schildert Fries den Festspielbesuch des Ehepaars Olmer mit viel Humor nicht als ästhetischen Hochgenuss, sondern als mittlere Tortur voller Tücken - und trifft damit genau die Empfindungen ihres Leserpublikums: bei der Vorstellung des Krimis vergangene Woche im noblen Heylsschlösschen glucksten und kicherten die ZuhörerInnen ununterbrochen." (Ulrike Schäfer, Wormser Wochenblatt)

Kommissarin Anne Mettenheimer ist nach der Geburt ihrer Zwillinge eigentlich noch in der Elternzeit, da wird ein Mädchen vermisst und ein weiteres tot aufgefunden. Als aber nicht nur ihre Verwandtschaft um Mithilfe bittet, sondern auch Hauptkommissar Norbert Olmer vor der Tür steht, weil er seine Kollegin gern wieder im Team hätte, geht alles ganz schnell: Anne arbeitet wieder beim K1, denn nicht nur ihr, sondern dem ganzen Team von der Wormser Kripo geht dieser Fall besonder zu Herzen. Muss man wirklich davon ausgehen, dass in Rheinhessen ein Serientäter mordet? Denn schließlich haben beide Mädchen braune Augen und lange braune Haare ... (2009)

 

"Das packt einen und lässt nicht mehr los." (Buchhändler Jürgen Lanz, Osthofen)

"Spannung: Antje Fries stellt den "Kleinen Schwestern" einen Prolog voran, der dem Leser die Richtung weist: Achtung Psycho! Spannend bleibt die Suche nach dem Täter dennoch, weil man weiß: Noch leben die verschwundenen Mädchen - aber wie lange noch? (...)                              Unterhaltung: Bei guten Büchern verfliegt die Zeit beim Lesen - bei "Kleine Schwestern" ist das so. Das liegt bei Antje Fries wie immer an der gelungenen Mischung zwischen Krimihandlung und Zwischenmenschlichem. Lockerer Lesestoff eben.                                                     Regionales: Die Mettenheimer-Krimis spielen mitten im rheinhessischen Alltag. Land, Leute und Lebensgewohnheiten sind so selbstverständlich, dass Lokalkolorit unbemerkt mitgelesen wird. Bestens! Schließlich will man einen Krimi lesen und keinen rheinhessischen Reiseführer. (...)

Wie schon in den ersten Mettenheimer-Krimis kommt die Ortskenntnis der Osthofener Autorin dem Lesespaß zugute. Sicher bewegt sie sich in den Rheingemeinden zwischen Worms und Oppenheim, streut so manches Detail ein, das beim Lesen ein Gefühl von Zuhause vermittelt - vom dumpfen Tuckern der Rheinschiffe bis hin zum weinseligen Gedrängel in der Weinkneipe. Neben der Krimigeschichte werden Antje Fries' Bücher wegen der Figuren geschätzt - allesamt Originale, vom dauerqualmenden Rechtsmediziner bis hin zu Annes nerviger Mutter. Lieb und Leid - auch deren Geschichte wird gerne verfolgt. Umso lieber in "Kleine Schwestern", die bislang düsterste Geschichte der Mettenheimer-Serie." (Eva Fauth, Allgemeine Zeitung Mainz)

"... spannend und psychologisch dicht erzählt!" (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland im Buch 10/2009)

"Die Aufklärung des Falles kommt - aller Fernsehserien zum Trotz - ohne Ballerei, Verfolgungsrennen, Schlägereien, heldenhafte KommissarInnen und die sonst üblichen Klischees aus. Aber auch ohne diese brutalen Zutaten ist dieser Krimi spannend (...) Gerade diese Realitätsnähe ist es, die diesem Krimi seinen eigenen Charakter verleiht." (GEW-Zeitung Rheinland-Pfalz)

 

 

Wunderschön angelegte Gärten zieren Rheinhessen. Auch der Garten von Gitte Knieling aus Osthofen gehört dazu. Allerdings wachsen nicht nur bunte Blümchen darin, sondern auch Giftpflanzen wie Fingerhut, Tollkirsche und Eisenhut. Das Wissen um diese Pflanzen macht sie und ihren Sohn Markus natürlich verdächtig, als ihr Mann unter spektakulären Umständen tot in den unterirdischen Gängen der Stadt gefunden wird. Doch Winzer Karl Knieling wird nicht der Einzige bleiben, gegen den ein Kraut gewachsen ist...
In ihrem dritten Fall in Rheinhessen muss sich Kriminalkommissarin Anne Mettenheimer mit Giftpflanzen befassen und eigene Magenprobleme bewältigen. Auch diesmal wird sie von ihrem Chef Norbert Olmer, dem Pathologen Kippe und ihrer Freundin Dr. Julia Weißbach bei den Ermittlungen unterstützt. (2008)

 

"Das Lebensgefühl in Rheinhessen scheint (...) der Krimiautorin selbst bestens vertraut. versteht sie es doch vortrefflich, neben der schwierigen Ermittlungsarbeit noch ein wenig Platz für das Privatleben ihrer Figuren zu lassen - die alltäglichen Sorgen und kleinen Macken der Kollegen vom Wormser K1-Team zum Beispiel." (Markus Schug, F.A.Z.)

"Ein rasanter, immer stimmiger Krimi, mit viel Tempo erzählt, spannend auf hohem Niveau und außerordentlich gut beobachtet." (Wolfgang Arnold, Heimatjahrbuch Alzey-Worms 2009)

Als "Krimilektüre für kalte Wintertage", bei der Gärtner sogar noch etwas lernen können, obwohl es sich um einen Krimi handelt, empfiehlt Gartenbuchexperte Jens Haentzschel im "MDR-Garten" vom 14.12.2010 "Knielings Garten". Les- und sehbar auf der Homepage des MDR (MDR-Garten/Mediathek)

"Die Autorin Antje Fries zeigt sich in ihrem neuen Buch als echte "Kräuterhexe", die weiß, mit welchen Zutaten ein guter Regionalkrimi gewürzt sein muss.(...) Antje Fries' neues Buch zu lesen macht Spaß. Weil es ihr gelingt, ihre Figuren zum Leben zu erwecken und die Krimi-Handlung mit Zwischenmenschlichem zu würzen.(...) Antje Fries kennt sich aus in Rheinhessen - und zwar so gut, dass die Region mehr als nur Kulisse ist.(...) "Knielings Garten oder: Gegen jeden ist ein Kraut gewachsen" ist perfekte Unterhaltung nicht nur für Kräuterhexen, sondern für alle Fans von guten Regionalkrimis." (Eva Fauth, Allgemeine Zeitung Mainz)

"Kleinstädtische Klüngeleien, menschliche Schwächen, die nicht sichtbar werden sollen, die alltägliche Geldgier, bei der jeder jeden über den Tisch ziehen will, die überall existierende Doppelmoral werden so benannt, dass jede(r) sein Fett abkriegt, ohne dass es moralinsauer wirkt. Die kleinen und großen Katastrophen, die geschehen, werden so geschildert, dass man trotzdem lächeln oder seiner Schadenfreude freien Lauf lassen kann. Überhaupt die Sprache: locker, teilweise frech, ganz nah am Alltag und erfrischend jung. (...) Die Ironie, der leise Spott und die Unzulänglichkeiten der handelnden Personen machen das Buch einfach zu einer amüsanten Lektüre." (Ursel Karch, GEW-Zeitung Rheinland-Pfalz)

Ein Kunstfälscher, fies und erfolgreich, wird ausführlich gewarnt und dann doch brutal ermordet. Eine Spur führt in eine Mainzer Galerie, eine andere in ein Frankfurter Museum. Und was wissen der Bruder und die Ex-Frau über die Fälschungen? Anne Mettenheimers zweiter Fall spielt in der Westhofener Inselmühle, zu der Annes Freundin, die heimatforschende Dr. Julia Weißbach, natürlich auch diesmal eine historische Grundlage zu bieten hat. Aber ob das die Frage klärt, warum ausgerechnet Baselitz-Werke gefälscht werden? (2006)

 

"Keine Frage: Krimi-Fans werden mit Anne Mettenheimer schnell warm. Gerade weil es nicht nur um einen spektakulären Mordfall geht, sondern Antje Fries viel Zeit auf das Zwischenmenschliche verwendet. Bleibt zu hoffen, dass die Autorin ihre Kommissarin nicht "kaltstellt" und die liebenswert-schrägen Vögel der Wormser Kripo bald ihren dritten Fall zu lösen haben." (Eva Fauth, Allgemeine Zeitung Mainz)

"Antjes große Stärke ist ihre unprätentiöse Sprache. Da ist nichts gewollt Literarisches, da sitzt jedes Wort, da überzeugt eine Struktur, die Spannung aufbaut, ohne dass der Plot zerfleddert. Wie eben ein guter Krimi sein muss, den man in die Hand nimmt und nicht mehr weglegen will, bis der Fall gelöst ist." (Günter Helfrich, GEW-Zeitung Rheinland-Pfalz)

 

Eine Kellnerin, erst leichtlebig, dann mausetot, ein Mühlenstein, der verschwindet und später doppelt wieder auftaucht, ein Toter, der schon über 200 Jahre tot ist, und ein stilles Wasser, damit hat Oberkommissarin Anne Mettenheimer in ihrem ersten Fall in Rheinhessen zu tun und ermittelt rund um die Osthofener Eulenmühle. (2005 und 2011)

 

"Sie müssen nicht in Osthofen wohnen, um Spaß an diesem Krimi zu haben. Antje Fries hat mit Witz und Tempo eine richtig gute Geschichte komponiert. Spannend und überraschend bis zur letzten Seite. Es wäre schön, wenn Kommissarin Mettenheimer demnächst wieder mit ihrem alten Dienstopel über die rheinhessischen Landstraßen fahren würde." (Christine Schaich, SWR1)

 

 

 

 

 

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