Antje Fries
Antje Fries

Krimis kurz

"Von Risiken und Nebenwirkungen". Krimis um Gifte und Gegengifte, um Krankheit und Gesundheit, um Leben und Tod

Antje Fries, Anne Grießer

Was tun, wenn man einen festen Termin für einen Banküberfall hat, vor Schnupfen aber kaum aus den Augen sehen kann? Wenn eine Frau für ihre Rache die Allergie ihres Peinigers nutzt? Wenn jemand eine Demenz vortäuscht?

Da kann doch nur etwas Kriminelles dahinterstecken!

Und so ist es auch: In ihren zwölf Krimis erzählen Antje Fries und Anne Grießer sehr witzig von Fällen, bei denen ein Arzt oder Apotheker todsicher zu helfen gewusst hätte …

Und damit Sie in Zukunft nicht mehr ratlos sind, haben wir jedem Krimi sozusagen eine Packungsbeilage mitgegeben: mit Gesundheitstipps und Wissenswertem zu einem Gesundheitsproblem – egal ob Wechseljahrsbeschwerden oder Cannabisgebrauch.

Dabei hatten Glücksgefühle gar nicht bei den möglichen Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel gestanden! (Antje Fries: Der grüne Geist vom Wiesensee)

Rezeptfrei erhältlich!
ISBN 978-3-945782-31-6, 152 Seiten, Broschur (2017)

"Das Blauener Grauen": In: Anne Grießer (Hg.): "Tannenduft und Totenglocken". Wellhöfer Verlag Mannheim 2016. Mitte des 19. Jahrhunderts wird der Schwarzwaldverein gegründet, um den Tourismus in der Region zu fördern. Irgend jemand muss aber etwas dagegen haben, dass Aussichtstürme gebaut und Wegenetze angelegt werden und von Berg zu Berg gewandert wird, denn oberhalb des beschaulichen Kurstädtchens Badenweiler kommt es an den Hängen des Blauen immer wieder zu ungeklärten Todesfällen, und so macht schnell das Gerücht vom "Blauener Grauen" die Runde, dem engagierte Revierförster ebenso zum Opfer fallen wie ahnungslose Nordlichter. Eine gefährliche Gegend, der Schwarzwald ...!

"Wormser Intrige": Martin Luther in Worms! Das sieht für seine Widersacher wie die perfekte Möglichkeit aus, ihn aus dem Weg zu räumen.
"Maulbeerbrand": Die Rheinhessen sind Freigeister, was auch der Widerstand der Westhofener gegen die Befehle des Kurfürsten Karl Theodor zeigt.
"Nibelungen reloaded": Siegfried tauscht sein Pferd gegen eine Harley, aber sonst bleibt alles beim Alten.

Alle drei Texte in: Antje Fries (Hg.): "1000 Hügel - 1000 Schatten. 17 historische Kurzkrimis aus Rheinhessen." Leinpfad Verlag Ingelheim 2016.

"Christmas Cruise". In: Heidrun Immendorf (Hg.): "Mordlichterglanz". Leinpfad-Verlag Ingelheim 2015. Eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff ist für die meisten Menschen ein Traum. Für Willie Hartley nicht, denn er hat als Dirigent der Bordkapelle auf der MS Opera mit viel zu vielen schwatzhaften Musikerinnen zu tun. Einige von ihnen erreichen auf der Jungfernfahrt über den Atlantik New York nur noch gekühlt, und Hartley leider gar nicht.

"Mordshunger". In: Anne Grießer (Hg.): "Badische Grab-Schäufele". Wellhöfer-Verlag Mannheim 2015. Löffler steht vor der Tür! Jahrelang bin ich vor ihm sicher gewesen, als er in der JVA Ulm gesessen hat, und nun steht er plötzlich da und will wieder bei mir einziehen. Dass sein Platz längst wieder besetzt ist, weiß er noch gar nicht. Braucht er auch nicht. Da fällt mir vorher etwas Endgültiges ein ...

"Feuer am Matterhorn". In: Claudia Platz (Hg.): "Feurio!" 8 Kurzkrimis und 8 Minutenkrimis. Leinpfad-Verlag Ingelheim 2014. Es brennt am Matterhorn! Und an der Tower Bridge! Und an Loch Ness! Und an den Pariser Bahnhöfen! Wie kann das sein? Keine Frage: Ein explosives Thema - auch für die Feuerwehr vor Ort.

"Backtage". In: Gina Greifenstein (Hg.): "Tödlicher Glühwein". Leinpfad Verlag Ingelheim 2014.

In einer Ludwigshafener Familie wird seit Generationen von den Frauen in der Vorweihnachtszeit bergeweise Zuckersüßes gebacken. Ohne Pardon. Ausbruchsversuche gibt es nicht. Punkt. Also müssen andere Möglichkeiten erprobt werden, der lästigen Familienpflicht zu entkommen. Vorab sei verraten: Das klappt!

"Kräftig im Abgang": 13 Kurzkrimis von Antje Fries in einem Band. Leinpfad Verlag Ingelheim 2014.
Frauen am Rande des Wahnsinns sind das Thema von Antje Fries. Egal ob es sich um eine vom nichtsnutzigen Ehemann und dito Lehrling genervte Bäckersfrau handelt oder um die zurückgesetzte jüngere Schwester zweier Winzer. Oder um drei ältere Schwestern, die von ihren Eltern - so würde man es heute nennen: - zwangsverheiratet wurden. Oder um die Sterneköchin, deren Ehemann an ihrer Stelle den ganzen Lorbeer einheimst. Oder um eine Hausfrau, der erst der Gutenberg-Marathon die Augen über ihre tatsächliche Situation öffnet, bis hin zur überraschten Besitzerin eines jungen Krokodils - am Ende der Geschichten wissen wir, dass Wut und Groll den Blick der Frauen nicht vernebelt haben ... Voller Tempo, Witz, ohne ein Wort zuviel und mit ausgefeilten Abläufen erzählt Antje Fries ihre Stories aus Rheinhessen. Und wie guter Wein verdienen sie das Prädikat: Kräftig im Abgang.

"Rosenduft". In: Grießer, Anne (Hg.): "BreisgauNer. Neue Krimis aus Südwest". Wellhöfer-Verlag Mannheim 2013.
Komplizierte Verdauungsprozesse sind der Auslöser für ein peinliches Erlebnis in der Tiefgarage, eine eilige Flucht und den Tod eines eigentlich überaus freundlichen Zeitgenossen, der immerhin unter Princess Anne zu liegen kommt.

"Apfelbäckchen". In: Fries, Antje und Zimmermann, Mechthild (Hg.): "Die Letzte macht das Licht aus". ViaTerra-Verlag Aarbergen, April 2013.
Eigentlich komme ich mit meinem Wilhelm ganz gut klar im Altenheim. Nur dass dauernd ausgerechnet unsere Altenpfleger/innen den Löffel abgeben, ist schon verwunderlich, findet die Heimleitung. Tja, aber dazu will ich lieber nicht viel sagen ...
ebd.: "Einmal im Jahr": Drei ältere Damen stellen fest, dass sie im Leben doch eine Menge verpasst haben, so ganz brav an der Seite der eher langweiligen Ehemänner. Das muss sich schnellstens ändern, zumal frau sich an einen feschen Seemann aus der Jugendzeit erinnert ...

"Nachtfahrt": In: Heidrun Immendorf und Angelika Schulz-Parthu (Hg.): Der Tod kommt nachts. Leinpfad-Verlag Ingelheim, September 2012. Was passiert, wenn jemand zwar kein Herz mehr hat, es dann aber doch verloren geht ...

"Das Quitten-Piffche". In: Antje Fries und Angelika Schulz Parthu (Hg.): "Weck, Worscht, Mord". Leinpfad-Verlag Ingelheim, November 2011. Ein rätselhaftes Flugobjekt senkt sich über Rheinhessen, und von da an ist nichts mehr, wie es war. Obwohl das natürlich niemand beweisen kann. Immerhin kann sich die Protagonistin durch möglicherweise außerirdische Protektion eines nervenden Mannes entledigen, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Wir sind eben nicht allein im All, wetten?

"Weck, Worscht, Mord", eine Anthologie mit Kurzkrimis von 15 Autoren, in denen rheinhessische Gerichte eine Rolle spielen. Je nach eigener Kochkunst kann man die köstlichen Rezepte ziemlich sicher gefahrlos nachkochen. Und Rezepte zum Morden haben wir uns aus gutem Grund erspart ...     Antje Fries und Angelika Schulz-Parthu (Hg.): Weck, Worscht, Mord. Leinpfad Verlag Ingelheim November 2011.

 

"Tsunami und Rosmarinkartoffeln". In: Anne Grießer/Mechthild Zimmermann (Hg.): "Eintauchen - Abtauchen - Auftauchen. Skurrile Geschichten aus der Badewanne". ViaTerra-Verlag Aarbergen, September 2011. Eine Winzerin hat die amourösen Eskapaden ihres Gatten satt. Als er dann auch noch allein in Thailand urlauben will, greift sie zu drastischen Maßnahmen ...

"Kräftig im Abgang". In: Sibylle Zimmermann (Hg.): "Riesling-Leichen". Wellhöfer-Verlag Mannheim, September 2011. Jutta muss ihre Brüder, die Winzer Karl-Peter und Hans-Walter, auf dem elterlichen Gut versorgen. Da die beiden ihre Schwester eher als Dienstmagd behandeln, kommt Jutta eines Tages ein frisch gerodeter Wingert zu Hilfe...

"Verkocht". In: Bettina von Cossel/Simone Ehrhardt (Hg.): "Tödliche Häppchen", verlag regionalkultur, September 2011. Ein Koch, der keiner ist, eine Köchin, die keine Würdigung erfährt, jede Menge aufgestaute Wut - und schließlich ein einfacher Schlag mit der Bratpfanne. Nur: Wohin dann mit der Leiche? In einer Küche bieten sich dazu vielfältigste Möglichkeiten, allerdings nicht für zartbesaitete Leser ... Pate zu diesem Text steht der Gourmetservice Danz aus Alsheim - ohne jedoch die beschriebenen Techniken selbst anzuwenden (versprochen!), dafür aber mit einem leckeren Rezept zum Kurzkrimi.

"Crossover". In: Christian Pfarr (Hg.): "Mörderisches Rheinhessen 4. Ein Mord zuviel". Leinpfad-Verlag Ingelheim, August 2011. Sie sind beide verheiratet, aber was will man gegen die große Liebe tun? Ganz einfach: Die Ehepartner müssen verschwinden. Doch nicht immer müssen die dran glauben, die dran glauben sollten ...

"Unterer Totpunkt". In: Regina Schleheck und Mechthild Zimmermann (Hg.): "Mordsmütter",
Via Terra Verlag Aarbergen, April 2011. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie beweist hier eine alleinerziehende Mutter auf ihre ganz eigene Weise ... und gleichzeitig findet sich ein erfolgreicher Mittelständler mit offener Hose in lebensbedrohlicher Situation. Ob die beiden etwa miteinander zu tun haben?

"Einmal im Jahr". In Antje Fries (Hg.): "Gleich nebenan", Anthologie zum 3. Krimifestival Mörderisches Rheinhessen, Leinpfad-Verlag Ingelheim, September 2010. Drei ältere Damen stellen fest, dass sie im Leben doch eine Menge verpasst haben, so ganz brav an der Seite der eher langweiligen Ehemänner. Das muss sich schnellstens ändern, zumal frau sich an einen feschen Seemann aus der Jugendzeit erinnert ...

"Unser täglich Brot". In:  Simone Jöst und Mechthild Zimmermann (Hg.): "Wie werde ich Witwe?", Viaterra-Verlag Aarbergen, Dezember 2009. Ein nicht ganz ernst zu nehmender Ratgeber zum neuen Scheidungsrecht ... Bäckersgattin Lotte Hummerich hat einen langen Tag vor sich und kämpft mit Brot und Brötchen, Kuchen und Kaffeestückchen, während der Herr Gemahl sich bei der Handwerkskammer mit einer Blondine amüsiert, der Geselle krank ausfällt und der Lehrling zu nichts zu gebrauchen ist. Doch irgendwann ist alles geschafft, Lotte darf endlich schlafen und lässt sich - mittlerweile verwitwet - nicht mal mehr durch die Kripo im Schlafzimmer wecken.

"Hägar". In: Wolfhard Klein (Hg.): "Perfekte Opfer", Leinpfad-Verlag Ingelheim, September 2009. Anthologie der beteiligten Autoren zum 2. Krimifestival "Mörderisches Rheinhessen". Der Kurzkrimi "Hägar"  hat mit einem possierlichen Haustier zu tun, dessen Haltung allerlei Geheimnistuerei erfordert und schließlich sogar den Bundesnachrichtendienst ins rheinhessische Osthofen lockt. Es ist beinahe logisch, dass es dabei ein paar "perfekte Opfer" geben muss!      

"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft". In: Gerd Merz (Hg.): "Mörderisches Rheinhessen.  13 Wein- und Crime-Geschichten", Societätsverlag Frankfurt, September 2008. Die Anthologie zum rheinhessischen Krimifestival mit Beiträgen der beteiligten Autoren. Der Text dreht sich um das rätselhafte Verschwinden gleich mehrerer Wormser Stadträte und gleichzeitig den tragischen Tod eines Wolfsrüden im Tiergarten der Stadt. Ob die Kripo auch im Zoo ermitteln muss?

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