"Regionalkrimis haben immer noch Konjunktur.(...) Der Reiz liegt auf der Hand: Die Kombination von bekanntem Lokalkolorit und kriminalistischer Handlung ergibt oft eine fesselnde Mischung. Die Kehrseite: Der Boom hat einiges auf den Markt gebracht, was literarischen Ansprüchen nicht mal im Ansatz genügt. Was nützt es, wenn man die Gegend kennt, in der eine unschlüssige Handlung spielt? Zum Glück gibt es Ausnahmen: Die Rheinhessen-Krimis von Antje Fries gehören dazu." (Günter Helfrich, GEW-Zeitung Rheinland-Pfalz)mehr Meinungen: siehe "Presse"

Kriminalromane:

Kommissarin Mettenheimer und das Wormser K1 ermitteln diesmal auf offener Bühne:

                                

Ausgerechnet im schönen rheinhessischen Sommer wird die idyllische Region von einer Serie ungeklärter Todesfälle erschüttert: Mehrere Winzer sterben unter mysteriösen Umständen, und das Gerücht vom Winzerfluch verbreitet sich blitzschnell zwischen Worms und Mainz. Als dann auch noch ein prominenter Schauspieler auf offener Bühne bei den Nibelungen-Festspielen tot zusammenbricht, wird die Kriminalpolizei in Worms mächtig unter Druck gesetzt. Um ihren fünften Fall zu lösen, schlüpft Anne Mettenheimer, Kommissarin bei der Kripo in Worms, in eine neue Rolle und ermittelt undercover. Dabei lernt sie eine neue aufregende Freundin kennen. Und ihrem Chef, dem Hauptkommissar Norbert Olmer, geht dieser Fall auch im wörtlichen Sinne! richtig zu Herzen ... Gelingt es dem Team von Wormser K1, die Absage der Nibelungen-Festspiele zu verhindern, oder muss das kulturelle Highlight des Jahres ausfallen?

 Kommissarin Anne Mettenheimer ist nach der Geburt ihrer Zwillinge eigentlich noch in der Elternzeit, da wird ein Mädchen vermisst und ein weiteres tot aufgefunden. Als aber nicht nur ihre Verwandtschaft um Mithilfe bittet, sondern auch Hauptkommissar Norbert Olmer vor der Tür steht, weil er seine Kollegin gern wieder im Team hätte, geht alles ganz schnell: Anne arbeitet wieder beim K1, denn nicht nur ihr, sondern dem ganzen Team von der Wormser Kripo geht dieser Fall besonder zu Herzen. Muss man wirklich davon ausgehen, dass in Rheinhessen ein Serientäter mordet? Denn schließlich haben beide Mädchen braune Augen und lange braune Haare ...

 Wunderschön angelegte Gärten zieren Rheinhessen. Auch der Garten von Gitte Knieling aus Osthofen gehört dazu. Allerdings wachsen nicht nur bunte Blümchen darin, sondern auch Giftpflanzen wie Fingerhut, Tollkirsche und Eisenhut. Das Wissen um diese Pflanzen macht sie und ihren Sohn Markus natürlich verdächtig, als ihr Mann unter spektakulären Umständen tot in den unterirdischen Gängen der Stadt gefunden wird. Doch Winzer Karl Knieling wird nicht der Einzige bleiben, gegen den ein Kraut gewachsen ist...
In ihrem dritten Fall in Rheinhessen muss sich Kriminalkommissarin Anne Mettenheimer mit Giftpflanzen befassen und eigene Magenprobleme bewältigen. Auch diesmal wird sie von ihrem Chef Norbert Olmer, dem Pathologen Kippe und ihrer Freundin Dr. Julia Weißbach bei den Ermittlungen unterstützt.

 Ein Kunstfälscher, fies und erfolgreich, wird ausführlich gewarnt und dann doch brutal ermordet. Eine Spur führt in eine Mainzer Galerie, eine andere in ein Frankfurter Museum. Und was wissen der Bruder und die Ex-Frau über die Fälschungen? Anne Mettenheimers zweiter Fall spielt in der Westhofener Inselmühle, zu der Annes Freundin, die heimatforschende Dr. Julia Weißbach, natürlich auch diesmal eine historische Grundlage zu bieten hat. Aber ob das die Frage klärt, warum ausgerechnet Baselitz-Werke gefälscht werden?

 Eine Kellnerin, erst leichtlebig, dann mausetot, ein Mühlenstein, der verschwindet und später doppelt wieder auftaucht, ein Toter, der schon über 200 Jahre tot ist, und ein stilles Wasser, damit hat Oberkommissarin Anne Mettenheimer in ihrem ersten Fall in Rheinhessen zu tun und ermittelt rund um die Osthofener Eulenmühle.

Kurzkrimis:

"Nibelungen 2010". In: "Lebenslinien", Anthologie zum Stockstädter Literaturwettbewerb 2009/2010. Aus der Vorstellung der Jury: "Heiter-respektlose Übertragung einer alten Geschichte in die Gegenwart mit witzigen Einfällen".

 "Unser täglich Brot". In:  "Wie werde ich Witwe?", Viaterra-Verlag Aarbergen, Dezember 2009. Ein nicht ganz ernst zu nehmender Ratgeber zum neuen Scheidungsrecht ... Bäckersgattin Lotte Hummerich hat einen langen Tag vor sich und kämpft mit Brot und Brötchen, Kuchen und Kaffeestückchen, während der Herr Gemahl sich bei der Handwerkskammer mit einer Blondine amüsiert, der Geselle krank ausfällt und der Lehrling zu nichts zu gebrauchen ist. Doch irgendwann ist alles geschafft, Lotte darf endlich schlafen und lässt sich - mittlerweile verwitwet - nicht mal mehr durch die Kripo im Schlafzimmer wecken.

 "Hägar". In: "Perfekte Opfer", Leinpfad-Verlag Ingelheim, September 2009. Anthologie der beteiligten Autoren zum 2. Krimifestival "Mörderisches Rheinhessen". Der Kurzkrimi "Hägar"  hat mit einem possierlichen Haustier zu tun, dessen Haltung allerlei Geheimnistuerei erfordert und schließlich sogar den Bundesnachrichtendienst ins rheinhessische Osthofen lockt. Es ist beinahe logisch, dass es dabei ein paar "perfekte Opfer" geben muss!      

  "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft". In: "Mörderisches Rheinhessen.  13 Wein- und Crime-Geschichten", Societätsverlag Frankfurt, September 2008. Die Anthologie zum rheinhessischen Krimifestival mit Beiträgen der beteiligten Autoren. Der Text dreht sich um das rätselhafte Verschwinden gleich mehrerer Wormser Stadträte und gleichzeitig den tragischen Tod eines Wolfsrüden im Tiergarten der Stadt. Ob die Kripo auch im Zoo ermitteln muss?